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Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung

Solaranlage liefert ca. 50 bis 60 Prozent der für Warmwasser nötigen Energie jährlich

Für eine Kombination mit Solarthermie eignen sich Gas- oder Öl-Brennwertkessel und Pelletheizungen, die mit einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung (oder zusätzlich zur Heizungsunterstützung) ausgestattet werden.

Im Gegensatz zur Photovoltaik, die in Solarzellen die Sonnenstrahlung direkt in elektrischen Strom umwandelt, erwärmen Solarkollektoren mithilfe der Sonne Wasser. Die Wärme der Sonne wird so genutzt, um Bad, Dusche und Küche mit warmem Trinkwasser zu versorgen. Eine solarthermische Anlage kann in der Regel in den Sommermonaten die Trinkwarmwassererwärmung allein übernehmen – der Heizkessel bleibt dann aus. Im Jahresdurchschnitt liefert diese Solaranlage ca. 50 bis 60 Prozent der für die Wassererwärmung benötigten Energie.

Der Einbau einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung ist sinnvoll, wenn:

  • geeignete Dach- oder Fassadenflächen zur Verfügung stehen,
  • die weitgehend unverschattet sind und
  • möglichst in Richtung Südost bis Südwest orientiert sind.

Flachkollektoren oder Röhrenkollektoren?

Zur solaren Wassererwärmung werden meist Flachkollektoren eingesetzt. In diesen verlaufen kleine Röhren, die eine Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt. An die Röhren sind Wärmeleitbleche angeschweißt, welche die Wärme aufnehmen und an die Flüssigkeit weiterleiten. Flachkollektoren sind robust und kostengünstig. Bei Vakuumröhrenkollektoren sind die wärmeaufnehmenden Metallröhrchen in Glasröhren untergebracht. Diese Glasröhren stehen unter Vakuum. Dadurch erzielen Vakuumröhrenkollektoren höhere Wirkungsgrade als Flachkollektoren, sind jedoch auch teurer.

Förderung für solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung

Die KfW Bankengruppe fördert den Einbau solarthermischer Anlagen zur Warmwasserbereitung als Bestandteil einer Heizungserneuerung in Wohngebäuden. Für eine solche energetische Einzelmaßnahme zahlt die KfW beispielsweise im Programm "Energieeffizient Sanieren: Investitionszuschuss (Nr. 430)" einen Zuschuss von 10 Prozent der förderfähigen Kosten, jedoch maximal 5.000 Euro je Wohneinheit.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in Wohngebäuden mit mindestens drei Wohneinheiten und einer Bruttokollektorfläche zwischen 20 und 100 m2. Der Zuschuss beträgt hier 90 Euro pro angefangener m2 Bruttokollektorfläche. Eine gleichzeitige Förderung in Förderprogrammen von KfW und BAFA ist ausgeschlossen. Hier sollten Sie prüfen, ob Sie weitere regionale Förderprogramme in Anspruch nehmen können.