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Förderung


Wer fördert: BAFA oder KfW?

Die Erstellung des iSFP wird im Rahmen der Vor-Ort-Beratung vom BAFA gefördert. Es gelten die Förderbedingungen entsprechend der Förderrichtlinie.

Ist es zwingend erforderlich, dass der iSFP eine förderfähige Sanierungsvariante darstellt?

Die Beratung sollte stets in Hinblick auf den energetischen Zustand des Hauses, die finanziellen Möglichkeiten und die individuellen Wünsche des Eigentümers erfolgen. Die Methodik des iSFP sieht vor, dass dabei das sogenannte Bestmöglich-Prinzip angewendet wird. Gemäß dem Bestmöglich-Prinzip besteht das Ziel darin, für die einzelnen Sanierungskomponenten eine Effizienz zu erreichen, die im Farbschema der energetischen Bewertung bei dunkelgrün eingeordnet wird. Ist diese Empfehlung aus individuellen Gründen nicht möglich, kann der Effizienzstandard so weit wie nötig abgesenkt werden. In einigen Fällen sind dann explizite Erläuterungen für den Hauseigentümer notwendig.

Damit muss nicht jeder iSFP in eine förderfähige Variante münden, da die Zielvariante immer an die Wünsche, Bedürfnisse und Möglichkeiten des Beratungsempfängers angepasst wird. Details dazu befinden sich in Kapitel 5.1.3 im Handbuch.

Wer darf den iSFP ausstellen? Ist die BAFA-Zulassung Voraussetzung für den iSFP?

Wenn der Hauseigentümer für die Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans Fördergelder in Anspruch nehmen möchte, ist eine BAFA-Zulassung des Energieberaters erforderlich. Bezüglich der Ausstellungsberechtigung gelten dann die gleichen Anforderungen an den Energieberater, die vom BAFA bereits für die Vor-Ort-Beratung festgelegt wurden.

Wie sieht die Förderung der Erstellung des iSFP konkret aus?

Das BAFA fördert im Rahmen von Vor-Ort-Beratungen erstellte iSFP seit dem 1. Juli 2017. Anstatt des bisherigen Energieberatungsberichtes kann im Rahmen des Förderprogramms auch ein iSFP eingereicht werden. Wie bisher, gibt es auch hier die Möglichkeit, die iSFPs nachzubessern. Das Verfahren und die Fördersätze bleiben wie gehabt: Es werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten gezahlt, höchstens 800 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten. Für Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es zusätzlich einen einmaligen Zuschuss von bis zu 500 Euro, wenn der Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlungen erläutert wird. Zu den Fördervoraussetzungen, insbesondere zu den Mindestanforderungen an solche Berichte, erteilt das BAFA telefonisch Auskunft und gibt Hinweise auf seiner Homepage.

Wird der iSFP auch vom BAFA mit bis zu 60 Prozent bezuschusst?

Für den iSFP gelten dieselben Förderbedingungen wie für die Vor-Ort-Beratung: Ein Zuschuss von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten ist möglich. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung schon während der Bilanzierung die Anforderungen aus der BAFA-Richtlinie und die FAQs der KfW anzuwenden.

Gibt es auch für den iSFP einen Verwendungsnachweis seitens des BAFA?

Ja, der Beratungsnachweis erfolgt in gleicher Weise wie der Nachweis zur Erläuterung des VOB-Berichts.

Ersetzt der individuelle Sanierungsfahrplan den bisherigen Beratungsbericht der Vor-Ort-Beratung oder bleibt die Auswahl?

Für alle Vor-Ort-Beratungen, die nach dem 01.07.2017 beantragt wurden, kann wahlweise der VOB-Beratungsbericht oder der iSFP eingereicht werden. Die Förderung ist in beiden Fällen gleich hoch.

Warum wird bei der Schritt-für-Schritt-Sanierung die Förderung nur für das erste Maßnahmenpaket ausgewiesen?

Für Sanierungsmaßnahmen, die in der Zukunft liegen, ist es nötig, zum Zeitpunkt der Umsetzung die dann gültigen Förderprogramme zu überprüfen.